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Strauchtomaten – pflanzen, pflegen, vermehren & überwintern

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In diesem umfangreichen Ratgeber, finden Sie alles, was Sie über Strauchtomaten wissen müssen. Pflanzanleitungen, sowie Tipps zum Vermehren und überwintern.

Strauchtomaten
© Daniel Ernst / stock.adobe.com
Der Gemüseanbau auf kleinem Raum glückt mit Strauchtomaten. Die kompakten Pflanzen können auch auf dem Balkon kultiviert werden oder wachsen sogar auf der Fensterbank. Strauchtomaten besitzen ein kräftiges Aroma und benötigen keine aufwendigen Pflegemaßnahmen. Damit der Gemüseanbau auch wirklich glückt, sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Strauchtomaten anbauen und pflanzen

Der Anbau von Strauchtomaten kann im Freiland, auf dem Balkon und der Terrasse erfolgen. Aufgrund des kompakten Wuchses hat sich die Kübelhaltung als beliebteste Form der Kultivierung durchgesetzt. Strauchtomaten wachsen mehr in die Breite als in die Höhe und benötigen einen entsprechenden Pflanzabstand von mindestens 80 Zentimetern.

➔ Standortbedingungen

Ein heller und sonniger Standort ist ideal. Die Tomatenstauden sollten mindestens acht Stunden täglich von der Sonne beschienen werden. Dabei ist ein vor Regen und Wind geschützter Standplatz zu wählen. Ebenso benötigen Strauchtomaten einen luftigen Stand. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit staut und es zu Pilzerkrankungen kommt.

Kübelpflanzen fühlen sich auf einem nach Süden ausgerichteten Balkon am wohlsten. Auch nach Westen oder Osten weisende Außenbereiche sind für die Kultivierung der Buschtomate geeignet.

➔ Substrat auswählen

Strauchtomaten sind Starkzehrer. Demzufolge benötigen die Pflanzen ein nährstoffreiches Substrat. Der Boden muss gut durchlässig sein, damit Feuchtigkeit gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Außerdem sollte der Boden Kalk enthalten und wenn möglich leicht sauer beschaffen sein. Es bietet sich an, den pH-Wert des Substrats zu bestimmen. Dieser liegt zwischen 6,5 und 7 im idealen Bereich.

Machen Sie den Substrat-Test!
Ob sich die Erde im Gemüsebeet für den Anbau von Strauchtomaten eignet, können Sie ganz einfach selbst nachprüfen. Nehmen Sie die Erde mit den Händen auf und versuchen Sie, eine Kugel daraus zu formen. Gelingt dies nicht und die Erde fällt auseinander, ist das Substrat für Strauchtomaten genau richtig.

Für die Kübelhaltung bietet es sich an, auf handelsübliche Tomatenerde zurückzugreifen. Diese ist besonders nährstoffreich und auf die speziellen Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt.

Das ideale Substrat in Stichworten:

  • locker
  • durchlässig
  • kalkhaltig
  • nährstoffreich
  • leicht sauer

➔ Strauchtomaten pflanzen wann?

Wann Strauchtomaten gepflanzt werden, ist abhängig von der gewählten Form der Kultivierung. Mit der Anzucht im Kübel wird begonnen, wenn die Gefahr von Nachtfrost gebannt ist. Ab Mitte Mai können die Pflanzkübel im Freien aufgestellt werden. Wer über ein frostfreies Gewächshaus verfügt, kann seine Strauchtomaten bereits ab Mitte April in die Erde bringen.

➔ Strauchtomaten pflanzen – Schritt für Schritt

  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzabstand beachten (mind. 80cm)
  4. Pflanzloch ausheben
  5. Pflanzen einsetzen
  1. Pflanzloch schließen
  2. Boden gut andrücken
  3. Rankhilfe anbringen
  4. Pflanze bewässern
Strauchtomaten wachsen buschig. Sie breiten sich vorwiegend zu den Seiten hin aus. Die meisten Strauchtomaten werden nicht höher als einen halben Meter. Entsprechend sollte die Rankhilfe ausgewählt werden. Sie können handelsübliche Tomatenstäbe aus Kunststoff verwenden oder Bambus- und Metallstäbe nutzen. Ebenso können die Buschtomaten an Spalieren entlang geführt werden.

➔ Strauchtomaten im Kübel pflanzen

Strauchtomaten Kübel
© Superingo / stock.adobe.com
Für den Anbau im Kübel sind Pflanzgefäße aus Holz, Ton oder Kunststoff geeignet. Die Pflanztöpfe sollten eine ausreichende Größe besitzen. Abhängig von der Sorte ist ein Volumen von vier bis zehn Litern optimal.

Hinweis: Die Wurzeln der Pflanzen benötigen genügend Spielraum. Daher ist das Pflanzgefäß im Zweifelsfall besser zu groß als zu klein zu wählen.

Weiterhin ist darauf zu achten, dass sich im Gefäßboden ausreichend Abzugslöcher befinden. Die Flüssigkeit muss ungehindert abfließen können, denn Tomaten vertragen keine Staunässe. Eine Drainage aus Tonscherben im Gefäßboden kann die Durchlässigkeit des Substrats verbessern.

Pflanzgefäße mit Wasserspeicher versorgen die Strauchtomaten tagelang konstant mit Wasser. Für die Kontrolle der Bewässerung sind Pflanzgefäße mit Wasserstandsanzeige deshalb ideal.

➔ Die wichtigsten Pflanztipps im Überblick

TätigkeitErläuterung
Standort auswählenhell
sonnig
geschützt
Boden vorbereitenlocker
durchlässig
nährstoffreich
Pflanzung vornehmenFreiland ab Mitte Mai
Gewächshaus ab Mitte April
Pflanzabstand beachten
Rankhilfe anbringen

Strauchtomaten – 3 beliebte Sorten

SorteWuchshöhe in cmBesonderheit
Losettobis 30intensiver Geschmack
ideale Ampelpflanze
Maglia Rosabis 100süß-sauer im Geschmack
für besseres Aroma früh ernten
Extreme Bushbis 100süß und saftig
große Früchte

Strauchtomaten pflegen

Strauchtomaten Pflege
© Olesia / stock.adobe.com

➔ Strauchtomaten gießen

Der Feuchtigkeitsbedarf von Strauchtomaten ist hoch. Gleichzeitig ist aber darauf zu achten, dass eine Überversorgung vermieden wird, damit keine Staunässe entsteht. An heißen und trockenen Tagen sollten Tomatenpflanzen zweimal täglich bewässert werden. Am besten gießen Sie morgens und abends. Dann kann der Boden die Feuchtigkeit am besten aufnehmen.

Beim Gießen kommt es darauf an, stets von unten zu bewässern. Die Blätter der Strauchtomaten dürfen nicht in Kontakt mit dem Gießwasser kommen. Regenwasser wird von den Tomatenpflanzen am besten vertragen. Alternativ kann lauwarmes Leitungswasser verwendet werden.

» Tipp: Leitungswasser sollte nur abgestanden verwendet werden, damit sich der Kalk absetzen kann.

Strauchtomaten gießen in Stichworten

  • gleichmäßig feucht halten
  • Staunässe vermeiden
  • im Sommer mehrmals täglich gießen
  • Wasserspeicher in Pflanzgefäßen von Vorteil
  • bevorzugt mit Regenwasser gießen

➔ Strauchtomaten düngen

Strauchtomaten haben als Starkzehrer einen hohen Nährstoffbedarf. Die verwendeten Düngemittel richten sich nach der Form des Anbaus. Im Freiland kann das Substrat mit Kompost vermischt werden. Wenn vorhanden eignet sich auch Stallmist als Dünger für Freilandpflanzen.

Im Kübel kultivierte Strauchtomaten erhalten alle zwei bis drei Wochen Flüssigdünger. Alternativ sind auch Düngestäbchen oder Drops mit Langzeitwirkung im Handel erhältlich.

Unterstützend zu den herkömmlichen Düngemitteln können Hausmittel wie Kaffeesatz oder Brennnesseljauche eingesetzt werden, um die Pflanzen zu kräftigen.

➔ Strauchtomaten – schneiden oder ausgeizen?

Der charakteristische Wuchs der Strauchtomaten wird durch mehrere Triebe gebildet. Nach der Ausbildung von Blättern und Blüten wird das Wachstum der Triebe eingestellt. Allerdings entstehen fortwährend neue Triebe mit weiteren Blüten- und Fruchtständen.

Es entstehen keine typischen Geiztriebe, was die Pflegearbeiten einschränkt. Strauchtomaten müssen weder geschnitten noch ausgegeizt werden.

Strauchtomaten vermehren

Strauchtomaten können mithilfe von Stecklingen oder durch Aussaat vermehrt werden.

➔ Strauchtomaten durch Stecklinge vermehren

Strauchtomaten vermehren Stecklinge
© Parilov / stock.adobe.com
Da durch das Ausgeizen keine geeigneten Triebe anfallen, müssen die Stecklinge von den Seitentrieben geschnitten werden. Ein Steckling ist etwa 15 Zentimeter lang und wird oberhalb der ersten Verzweigung geschnitten.

Anschließend ist wie folgt vorzugehen:

  1. Pflanzgefäß bereitstellen
  2. Steckling im unteren Drittel von Laub befreien
  3. Steckling unverzüglich in den Boden bringen
  4. Anzucht in Gemüseerde ist optimal
  5. kleinen Holzstab als Rankhilfe einsetzen
  6. an einem halbschattigen Standort aufstellen
  7. großzügig von unten bewässern

Haben sich die Wurzeln im Pflanzgefäß ausgebreitet und es ist kaum noch Pflanzerde sichtbar, ist höchste Zeit für den Umzug in ein größeres Pflanzgefäß oder ins Freiland.

➔ Strauchtomaten durch Aussaat vermehren

Strauchtomaten vorziehen Fensterbank
© Petra Schuelle / stock.adobe.com
Die Anzucht von Strauchtomaten kann bereits Anfang März beginnen. Für die Aussaat auf der Fensterbank eignen sich Anzuchttöpfe aus Torf oder Zellulose, wie auch Anzuchtschalen.

Strauchtomaten Aussaat – Schritt für Schritt

  1. Pflanzgefäß auswählen
  2. Pflanzgefäß mit Aufzuchterde füllen
  3. Samen auf der Oberfläche verteilen
  4. Pflanzabstand von etwa drei Zentimetern einhalten
  5. Samen mit Substrat bedecken
  6. Samen vorsichtig bewässern
  7. Pflanzgefäß abdecken
  8. Substrat gleichmäßig feucht halten
  9. Pflanzgefäß hell aufstellen
  10. Samen bei Zimmertemperatur heranziehen

» Tipp: Die Abdeckung des Pflanzgefäßes sollte regelmäßig gelüftet werden, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt.

Die Keimung setzt nach knapp zwei Wochen ein. Weitere zwei Wochen später haben die Jungpflanzen die ersten Blätter ausgebildet und können nun pikiert werden. Wird einige Tage vor dem anstehenden Pikieren etwas Flüssigdünger verabreicht, stellt dies eine Stärkung für die jungen Pflanzen dar und sie verkraften den Eingriff besser.

Strauchtomaten pikieren – Schritt für Schritt

  1. Erde um die Pflanze vorsichtig auflockern
  2. Sämling aus dem Boden lösen
  3. Sämling von der Erde befreien
  4. Wurzeln kontrollieren
  5. Wurzeln auf circa zwei Zentimeter einkürzen
  6. Sämling in eigenes Pflanzgefäß setzen
  7. Pflanzgefäß mit Erde auffüllen
  8. Substrat leicht andrücken
  9. Jungpflanze bewässern

» Tipp: Sind die Wurzeln des Sämlings weiß und kräftig, ist alles in bester Ordnung. Sämlinge mit sehr dünnen oder bräunlich verfärbten Wurzeln sollten dagegen entsorgt werden. Es wäre kaum ein nennenswerter Ertrag zu erwarten.

Jungpflanzen richtig pflegen

Die ersten Tage nach dem Umpflanzen verbringen die Sämlinge noch im geschützten Innenraum. Auf der Fensterbank können die Jungpflanzen langsam an die Sonneneinstrahlung gewöhnt werden. Ab Ende April dürfen die jungen Strauchtomaten stundenweise ins Freie.

Die Außentemperatur sollte mindestens acht Grad betragen. Die Pflanzgefäße werden an einem halbschattigen Standort aufgestellt. Die direkte Mittagssonne gilt es zu meiden. Vor Regen und Wind sollten die Jungpflanzen geschützt werden. Um die jungen Pflanzen dauerhaft im Freien zu kultivieren, sollten die Nachttemperaturen nicht unter zehn Grad abfallen.

Strauchtomaten – Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Strauchtomaten Krankheiten
© akiyoko / stock.adobe.com
Die häufigsten Ursachen für Krankheiten oder Schädlingsbefall an Tomaten sind ungünstige Witterungsbedingungen und Pflegefehler des Hobbygärtners.

Folgende Krankheiten können auftreten:

  • Kraut- und Braunfäule
  • Echter Mehltau
  • Grauschimmel

➔ Kraut- und Braunfäule an Strauchtomaten

Zum Auftreten dieser häufigen Tomaten-Erkrankung kommt es vorwiegend in nassen und relativ kühlen Sommern. Erste Anzeichen für die Erkrankung sind braune Flecken auf den Blättern. Im weiteren Verlauf überzieht das Laub eine weiße Patina. Die Blätter verfärben sich schwarz und verwelken. Die Früchte verderben binnen kurzer Zeit.

Was ist zu tun?
Alle befallenen Pflanzenteile sind unverzüglich zu entfernen. Als biologische Waffen haben sich Extrakte aus Zwiebelschalen, Knoblauchsud oder Schachtelhalmbrühe bewährt.

Vorbeugen lässt sich der Kraut- und Braunfäule, indem die Tomatenpflanzen einen Regenschutz erhalten und an einem sonnigen und luftigen Standort kultiviert werden.

➔ Echter Mehltau an Strauchtomaten

Echter Mehltau wird durch feucht-warmes Klima gefördert. Zunächst entstehen unscheinbare weiße Stellen auf den Blättern. Diese entwickeln sich zu einem dichten Pilzrasen. Die Früchte selbst sind nicht befallen, können sich aber aufgrund der mangelnden Nährstoffversorgung über die Blätter weniger gut entwickeln.

Was ist zu tun?
Die befallenen Pflanzenteile sind zu entfernen und zu entsorgen. Als Stärkungsmittel kann Lebermoosextrakt verabreicht werden. Bei der Düngung ist darauf zu achten, dass die Präparate keinen Stickstoff enthalten. Die betroffenen Pflanzen werden alle drei Tage mit einer Lösung aus Milch und Wasser behandelt.

Dem Befall entgegenwirken kann eine Mischkultur mit Schnittlauch, Knoblauch oder Tagetes.

➔ Grauschimmel an Strauchtomaten

Wurde der Befall mit Grauschimmel bemerkt, sind alle befallenen Pflanzenteile zu entfernen. Da der Pilz auf dem Kompost überleben kann, ist die Entsorgung über den Hausmüll oder das direkte Verbrennen ratsam.

Vorbeugend wirken können die Wahl eines hellen Standplatzes und das Gießen von unten, ohne dass Feuchtigkeit in Kontakt mit den Blättern der Strauchtomate kommt.

➔ Weiße Fliege an Strauchtomaten

Die Weiße Fliege zählt zu den häufigsten tierischen Schädlingen, welche Strauchtomaten angreifen. Dabei handelt es sich um Mini-Blattläuse, welche den Saft aus den Blättern der Pflanzen saugen. Damit wird die Nahrungsversorgung unterbrochen. Die Pflanze beginnt zu welken und kann komplett eingehen.

Weiße Fliegen sind resistent gegenüber Pestiziden. Fressfeinde wie Raubwanzen oder Schlupfwespen haben sich bei der Bekämpfung bewährt.

Strauchtomaten ernten und lagern

Strauchtomaten ernten
© maryviolet / stock.adobe.com
Die Erntezeit der Strauchtomaten beginnt, wenn diese nicht mehr hart und grün erscheinen, sondern ihre typische Färbung angenommen haben. Die Tomaten sind weicher geworden und lassen sich gut von der Pflanze lösen.

Die Früchte können nach der Ernte sofort verzehrt werden. Sie lassen sich aber auch einlagern. Dies sollte getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten geschehen. Strauchtomaten besitzen einen hohen Anteil an Ethylen. Das Reifegas würde den Reifungsprozess der umliegenden Obst- und Gemüsesorten beschleunigen.

Strauchtomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Die optimale Aufbewahrungstemperatur liegt bei 15 bis 18 Grad. Fallen die Temperaturen ab, begünstigt dies den Fäulnisprozess.

» Achtung: Nur die Früchte der Strauchtomatenpflanze dürfen verzehrt werden. Die Blätter und Stängel der Nachtschattengewächse sind giftig.

Auch die Blüten eignen sich nicht zum Verzehr. Von Schädlingen befallene Früchte dürfen ebenfalls nicht gegessen werden. Die Pflanzen bilden vermehrt Giftstoffe aus, um die Schädlinge abzuwehren.

Strauchtomaten überwintern

Eigentlich wird bei Tomaten nicht von einer Winterhärte ausgegangen und die meisten Hobbygärtner entsorgen ihre Strauchtomaten nach der Ernte. Es ist jedoch nicht unmöglich -besonders die kompakten Strauchtomaten können durchaus überwintert werden. Wer sich der Herausforderung stellen möchte, geht wie folgt vor:

  1. Pflanzen im Herbst in den Innenraum bringen
  2. hellen Standort wählen
  3. Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad
  4. Düngung einstellen
  5. Substrat gleichmäßig feucht halten

In einem ungeheizten Wintergarten lassen sich Strauchtomaten bevorzugt überwintern. Sollte ein Standort mit weniger Helligkeit gefunden werden, ist der Einsatz von Pflanzlampen ratsam.

Foto1: © Daniel Ernst / stock.adobe.com, Foto2: © Superingo / stock.adobe.com, Foto3: © Olesia / stock.adobe.com, Foto4: © Parilov / stock.adobe.com, Foto5: © Petra Schuelle / stock.adobe.com, Foto6: © akiyoko / stock.adobe.com, Foto7: © maryviolet / stock.adobe.com

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