Die Mispel ist selten geworden, dabei kommt sie mit heißen, trockenen Sommern gut zurecht und trägt Früchte, die nach dem ersten Frost nach Bratapfel schmecken. Grund genug, ihr wieder einen Platz im Garten zu geben.

Ende Oktober oder November, wenn die Apfelbäume abgeerntet sind und das Laub unter den Sträuchern liegt, hängt am Mispelbaum (Mespilus germanica) noch Obst. Es sind braune, raue Früchte, und jede trägt eine Krone aus fünf vertrockneten Kelchblättern. Werden sie zu früh gepflückt, schmecken sie allerdings so herb, dass die Zunge pelzig wird. Deshalb überlassen viele Gärtner sie enttäuscht den Amseln, dabei fehlt ihnen nur etwas Geduld.

Pflanzenfamilie und Herkunft

Die Echte Mispel (Mespilus germanica) gehört zu den Rosengewächsen und ist mit Apfel, Birne und Quitte verwandt, am engsten jedoch mit dem Weißdorn. Ihr Beiname „germanica“ führt uns in die Irre, denn ursprünglich stammt sie aus Südosteuropa und Südwestasien. Früher wuchs sie in fast jedem Klostergarten, heute steht sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Jeder neue Mispelbaum im Garten hält also ein Stück Obstgeschichte am Leben.

💡 Tipp: Mit der Japanischen Wollmispel, der Fruchtmispel oder der Glanzmispel teilt sie nur den Namen, botanisch gehören alle drei zu anderen Gattungen.

Steckbrief Mispel

Knorriger, krumm gewachsener Stamm eines älteren Mispelbaums.
Krumme Äste und knorriger Stamm eines älteren Mispelbaums. | © Vera Kuttelvaserova / stock.adobe.com

Mispeln wachsen als Strauch oder kleiner Baum, und mit den Jahren breitet sich ihre Krone mehr in die Breite als in die Höhe aus. Ältere Bäume stehen deshalb oft wie ein flacher, knorriger Schirm über dem Rasen. Aus der Nähe fällt ein weiteres Merkmal auf, denn die Blätter fühlen sich im Sommer auf der Unterseite weich an wie Filz, und auch die jungen Zweige tragen einen grauen Flaum. Dieses Laub bleibt bis in den Herbst sattgrün. Erst im Oktober färbt es sich von der Blattspitze her gelb und orange, häufig mit roten Sprenkeln, bevor es abfällt.

Mispel (Mespilus germanica)
Wuchshöhe:3 bis 6 m
Wuchsbreite:2 bis 4 m
Erntezeit:Ende Oktober bis November
Standort:Sonne bis Halbschatten
Boden:nährstoffreich, tiefgründig, kalkhaltig
Besonderheit:selbstfruchtbar, Früchte erst nach Frost genießbar
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💡 Tipp: Veredelte Mispelbäume
Für den Garten lohnen sich auch veredelte Pflanzen. Sie tragen früher, bringen größere Früchte und haben kaum Dornen. Benannte Sorten wie ‘Nottingham‘ oder ‘Holländische Großfrüchtige‘ führen nur einzelne Baumschulen.

Mispel pflanzen

Weiße Mispelblüte mit roten Staubbeuteln an einem Zweig.
Im Mai öffnet die Mispel ihre großen weißen Schalenblüten. | © tom / stock.adobe.com

Gepflanzt wird die Mispel, während ihre Früchte reifen. Wurzelnackte Bäume kommen demnach ab Oktober in die Erde, solange der Spaten noch in den Boden geht, auch bis in den Dezember hinein. Im warmen Boden bilden sich dann bis zum Frühjahr feine Wurzeln. In rauen Höhenlagen ist der April die bessere Wahl, dann bleibt ein ganzer Sommer zum Einwurzeln.

💡 Tipp: Pflanzen Sie Mispeln auch dann, wenn Sie gar nicht auf die Ernte aus sind. Ihre Äste wachsen krumm und sparrig, schon junge Bäume sehen aus, als stünden sie seit Jahrzehnten an ihrem Platz. Im Mai öffnen sich weiße Schalenblüten, größer als jede Apfelblüte, mit roten Staubbeuteln in der Mitte, und in der Krone summt es von Hummeln.

Standort

Wo fühlt sich ein Baum aus dem Süden wohl? Dort, wo die Sonne lange auf den Boden fällt. Ein Platz vor einer Südwand, im Schutz einer Hecke oder mitten auf dem Rasen mit freiem Himmel bringt die meisten Früchte. Halbschatten verträgt die Mispel ebenfalls, trägt dort aber weniger.

💡 Tipp: Mispel im Kübel pflanzen
Im Kübel bleibt die Mispel eine Notlösung. Ihre Wurzeln wollen in die Tiefe, im Topf stoßen sie nach wenigen Jahren an den Boden, und das Wachstum stockt.

Boden

Am besten gedeiht die Mispel in kalkhaltigem, tiefgründigem Lehm mit ordentlich Humus. Da ihre Wurzeln weit nach unten wachsen, stören Steine im Untergrund sie kaum. Stehendes Wasser verträgt sie dagegen schlecht, denn darin fehlt den Wurzeln die Luft.

Pflanzanleitung Schritt für Schritt

Zu anderen Gehölzen benötigt die Mispel 3,5 bis 4 Meter Abstand. Alte Mispeln breiten ihre Kronen mit den Jahren weit aus. Als frei wachsende Hecke reicht dagegen ein Meter zwischen den Pflanzen.

  1. Pflanzloch etwa doppelt so breit und tief ausheben wie den Wurzelballen, die Sohle mit der Grabegabel lockern.
  2. Bei Stämmchen einen Pfahl schräg auf der Westseite einschlagen, bevor der Baum ins Loch kommt.
  3. Wurzelnackte Pflanzen einige Stunden wässern, verletzte Wurzeln glatt abschneiden. Containerballen tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  4. Die Mispel so tief setzen wie zuvor in der Baumschule, die Veredlungsstelle bleibt über der Erde.
  5. Aushub mit Kompost mischen, einfüllen und vorsichtig festtreten.
  6. Einen Gießrand formen und kräftig angießen. Stämmchen locker mit Kokosband am Pfahl befestigen, der drei bis vier Jahre stehen bleibt.
  7. Die Baumscheibe dünn mit Laub oder Rasenschnitt mulchen.

Pflanzpartner

Weil die Mispel tief wurzelt, bleibt unter ihrer Krone Platz für Stauden. Christrosen blühen dort im Winter bei kahlen Ästen und stehen im Sommer im Schatten. Noch bevor die Mispel austreibt, öffnet das gefleckte Lungenkraut im März seine blauroten Blüten für die ersten Hummeln. Japanisches Berggras rundet die Pflanzung ab und hält den Boden darunter kühl.

Mispel pflegen

Wenig gießen, kaum düngen, selten schneiden. Was bei anderen Obstbäumen nach Vernachlässigung klingt, ist bei der Mispel genau die richtige Pflege.

Gießen

Im ersten Sommer benötigt die junge Mispel regelmäßig eine volle Kanne Wasser. Nach zwei bis drei Jahren reichen ihre Wurzeln tief genug, um auch heiße Wochen zu überstehen. Nur kurz nach der Blüte bleibt sie empfindlich, denn bei Trockenheit wirft sie einen Teil der jungen Früchte ab. Ein trockener Juni verlangt daher ein paar kräftige Wassergaben.

Düngen

Im März genügen zwei bis drei Liter reifer Kompost auf der Baumscheibe, bei jungen Bäumen mit einer Handvoll Hornspänen gemischt. Ältere Mispeln auf gutem Gartenboden kommen sogar ohne Dünger aus.

💡 Tipp: Der richtige Dünger
Kein reifer Kompost im Garten? Dann eignet sich ein kaliumbetonter Obst- und Beerendünger. Greifen Sie bei der Mispel auf keinen Fall zu einem stickstoffreichen Dünger. Zu viel Stickstoff treibt lange, weiche Triebe statt Blütenknospen, und dieses unreife Holz erfriert im Winter leicht.

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Schneiden

Warum bleibt die Schere meist liegen? Weil die Mispel ihre Blüten an den Spitzen kurzer Seitentriebe bildet. Jeder Schnitt an diesen Kurztrieben kostet Blüten, und jede Blüte eine Frucht.

» Erziehungsschnitt in den ersten Jahren
Ganz ohne Schere geht es nach der Pflanzung trotzdem nicht. In den ersten Jahren entsteht das Gerüst der Krone, das den Baum ein Leben lang trägt. Es besteht aus einem kräftigen Mitteltrieb, der den Stamm nach oben verlängert, und drei bis vier seitlichen Leitästen. Diese wachsen gleichmäßig rundherum verteilt schräg nach oben. Triebe, die steil neben dem Mitteltrieb in die Höhe streben und ihm Konkurrenz machen, werden entfernt.

» Ältere Mispeln auslichten
Steht dieses Gerüst, hat die Schere nur noch selten zu tun. Alle paar Winter genügt an einem frostfreien Tag ein Auslichtungsschnitt. Dabei kommen abgestorbene Äste heraus, außerdem Zweige, die nach innen wachsen oder aneinander reiben. Geschnitten wird am Astring, dem leicht verdickten Wulst, mit dem jeder Ast am Stamm oder an einem stärkeren Ast ansetzt. Dort schließt sich die Wunde am schnellsten. Ein stehen gelassener Stummel stirbt dagegen ab und wird zur Eintrittspforte für Pilze. Die gelichtete Krone trocknet nach Regen schneller ab, und Krankheiten wie die Blattbräune finden schlechtere Bedingungen.

» Mispel klein halten
Ist der Platz im Garten knapp, lässt sich die Mispel durch einen regelmäßigen Schnitt auf etwa zwei Meter Höhe halten. Diese Kontrolle hat allerdings ihren Preis, denn mit jedem eingekürzten Zweig gehen Blütenknospen verloren, und der Baum trägt weniger Früchte.

💡 Tipp: Veredelte Mispel Wildwuchs
Schauen Sie sich im Frühjahr den Stammfuß Ihrer Mispel an. Großfrüchtige Mispeln sind auf eine Unterlage veredelt, meist Weißdorn oder Quitte, erkennbar an einer leichten Verdickung knapp über dem Boden. Treiben unterhalb dieser Stelle Zweige aus, deren Blätter anders aussehen als die länglichen, unterseits filzigen Mispelblätter, stammen sie von der Unterlage. Reißen Sie diese Wildtriebe mit einem kräftigen Ruck direkt am Stamm ab, statt sie abzuschneiden. Beim Schneiden bleiben schlafende Knospen zurück, aus denen im nächsten Jahr neue Wildtriebe wachsen.

Überwintern

Im Garten ausgepflanzt ist die Mispel winterhart. Nur junge Bäume bekommen im ersten Winter etwas Tannenreisig auf die Baumscheibe. Ihre noch glatte Rinde wird zudem mit einem Weißanstrich im Herbst vor Frostrissen durch die Wintersonne geschützt. Spätfröste bereiten dagegen kaum Sorgen, weil die Mispel erst blüht, wenn die kalten Nächte vorbei sind.

Mispeln ernten

Aufgeschnittene Mispelfrucht mit gelblich-grünem Fruchtfleisch.
Vor dem Frost ist das Fruchtfleisch der Mispel noch hell, fest und herb. | © farbkombinat / stock.adobe.com

Pflückreif sind Mispeln, sobald sich die Schale von Grün nach Gelbbraun verfärbt, häufig ab Ende Oktober. Essbar sind sie dann aber noch lange nicht, denn das Fruchtfleisch ist fest, und Gerbstoffe machen es herb bis bitter.

Mit der Ernte lohnt es sich daher, auf die ersten Frostnächte zu warten. Flecken auf Mispelfrüchten können dabei ein ganz normales Reifezeichen sein. Fühlen sich die Früchte weich an, beginnt die Mispelernte.

Bleibt der Frost in milden Herbsten aus, kommen die Früchte spätestens Ende November an einem trockenen Tag vom Baum und reifen im kühlen Lager nach.

💡 Tipp: Mispeln im Froster nachreifen
Brauchen Sie die Früchte schneller, dann legen Sie die Mispeln für einen halben Tag oder über Nacht ins Gefrierfach. Nach dem Auftauen ist das Fleisch weich und musig und eignet sich für die Zubereitung von Gelee oder Mus. Zum Naschen schmecken langsam gereifte Mispeln besser.

Mispeln verwerten

Roh schmecken Mispeln am besten. Das Mus kann aus den reifen Früchten herausgelöffelt werden. Es schmeckt süßsäuerlich, nach Bratapfel mit etwas Birne und Feige. Übrig bleiben die raue Schale und bis zu fünf harte Kerne, die wie Apfelkerne Blausäure enthalten und nicht gegessen werden.

Mispeln stecken außerdem voller Pektin, deshalb geliert Mispelsaft fast von allein. Der Ertrag beim Entsaften bleibt dagegen bescheiden, denn für einen Liter Saft gehen vier bis fünf Kilo Früchte in den Topf.

Einfacher gelingt Mus. Die Früchte werden halbiert, weich gekocht und durch ein Sieb gestrichen, das die Kerne zurückhält. Mit Zimt oder Vanille abgeschmeckt passt es zu Grießbrei, Pfannkuchen und Wild, mit Gelierzucker eingekocht wird daraus Marmelade. Auch Chutney und Likör lassen sich aus Mispeln ansetzen, am besten eignen sich dafür überreife, teigig gewordene Früchte.

💡 Tipp: Haltbarkeit
Hart geerntete Mispeln lassen sich in einem kühlen, luftigen Raum mehrere Wochen lagern und reifen dabei nach. Sind sie einmal weich, halten sie nur noch zwei bis drei Tage.

Mispel vermehren

Eine eigene zweite Mispel entsteht auf zwei Wegen, und beide führen zu sehr verschiedenen Bäumen. Die Veredelung erhält die großen Früchte, die Aussaat führt zurück zur Wildform.

Mispel veredeln

Großfrüchtige Mispeln stehen fast immer auf einer Unterlage aus Weißdorn, Quitte, Birne oder Eberesche, die in Baumschulen erhältlich sind. Die Unterlage bestimmt mit, wie stark der Baum wächst und wie früh er trägt.

Für die Veredelung werden im Winter Edelreiser geschnitten, also kurze Triebstücke von gesunden, einjährigen Zweigen der Mutterpflanze. Im Frühjahr kommen sie per Pfropfen auf die Unterlage. Im Sommer lässt sich auch okulieren, dabei wird eine einzelne Knospe unter die Rinde der Unterlage geschoben. Für geübte Obstgärtner ist das ein schönes Projekt.

Mispelkerne aussäen

Mispelkerne sind Kaltkeimer und benötigen einen Winter mit Kälte und Feuchtigkeit, bevor sie keimen. Daher kommen die gesäuberten Kerne im Herbst etwa zwei Zentimeter tief in einen Topf mit Aussaaterde, der an einer geschützten Stelle im Freien steht.

Die Erde bleibt feucht, und der Topf bleibt auch dann stehen, wenn sich im Frühjahr noch nichts zeigt, denn die Kerne der Mispel keimen unregelmäßig, häufig erst nach dem zweiten Winter.

Aus den Sämlingen wachsen Mispeln der Wildform mit kleinen Früchten und oft dornigen Zweigen. Bis zur ersten Ernte dauert es um einiges länger als bei veredelten Bäumen. Für eine wilde Gartenecke, in der Vögel und Insekten etwas finden, lohnt sich die Geduld trotzdem.

Krankheiten und Schädlinge der Mispel

Robust ist die Mispel, unverwundbar nicht. Nach feuchtwarmen Sommern teilt sie einige Pilzkrankheiten mit ihren Verwandten Quitte und Weißdorn, und die meisten davon kündigen sich früh an.

  • Braune Flecken auf den Blättern: Kurz nach dem Austrieb erscheinen rötliche Punkte, die bis zum Sommer braun werden und ineinanderlaufen, dann fällt das Laub ab. Dahinter steckt die Blattbräune, die im Falllaub überwintert. Zusammengekehrtes Laub im Hausmüll und eine lichte Krone helfen wie bei der Blattbräune der Quitte.
  • Raue Flecken auf den Früchten: Harte, raue und korkige Flecken auf der Schale deuten auf Schorf hin, die Früchte bleiben trotzdem essbar.
  • Welkende Triebspitzen nach der Blüte: Meist steckt Monilia-Spitzendürre dahinter. Befallene Zweige werden bis weit ins gesunde Holz zurückgeschnitten.
  • Schwarze, gekrümmte Triebe: Krümmen sich junge Triebe wie ein Hirtenstab und sehen verbrannt aus, besteht Verdacht auf Feuerbrand. Bei Befall dieser Bakterienkrankheit hilft der Pflanzenschutzdienst des Bundeslandes weiter.
  • Blattläuse an jungen Trieben: Meist rücken nach wenigen Tagen Marienkäfer an und fressen sich satt, Spritzmittel sind selten nötig.
  • Blüten, aber keine Früchte: Junge Bäume benötigen schlicht Zeit, und ohne Bienen und Hummeln bleiben Blüten unbefruchtet. Die Mispel ist selbstfruchtbar, ein zweiter Baum in der Nähe erhöht den Fruchtansatz dennoch.

Unser Fazit: Mispeln pflanzen

In den ersten Jahren tut sich bei der Mispel wenig, und wer zu früh in eine Frucht beißt, verzieht das Gesicht. Uns gefällt sie trotzdem. Sie macht kaum Arbeit, kommt mit heißen Sommern zurecht und blüht so spät, dass Spätfröste ihr nichts anhaben. Im Herbst heißt es dann: Abwarten. Nach ein paar kalten Nächten werden die Früchte weich, schmecken nach Bratapfel, und das Warten hat sich gelohnt.

Häufige Fragen zur Mispel

Ist die Echte Mispel (Mespilus germanica) giftig für Hunde und Pferde?

Das Fruchtfleisch gilt als ungiftig, die Kerne enthalten jedoch Blausäure. Größere Mengen Fallobst gehören deshalb weder in den Hundenapf noch auf die Pferdeweide.

Was ist der Unterschied zwischen Mistel und Mispel?

Die Mispel ist ein Obstgehölz mit essbaren Früchten, das im Boden wurzelt. Die Mistel wächst auf den Ästen von Bäumen und trägt weiße Beeren, die als schwach giftig gelten und nicht zum Verzehr geeignet sind.

Wann trägt eine Mispel zum ersten Mal Früchte?

Veredelte Mispeln aus der Baumschule bringen meist nach zwei bis vier Standjahren nennenswerte Erträge. Aus Kernen gezogene Pflanzen keimen und wachsen langsam und benötigen bis zur ersten Ernte um einiges länger.

Ist die Mispel ein Tiefwurzler?

Ja. Ihre tiefen Wurzeln machen sie trockenheitsverträglich und lassen Platz für eine Unterpflanzung. Im Kübel stößt sie dagegen schnell an Grenzen.

Wie gesund sind Mispeln?

Mispeln enthalten Vitamin C, Pektin und Gerbstoffe. Das Pektin macht sie zu einer guten Grundlage für Gelee, die Gerbstoffe bauen sich nach den ersten Frostnächten größtenteils ab.

Anja von Gartentipps.com

Als zweifache Mutter lebe ich mit meiner Familie, Hund und Pferden auf dem Land. Nachhaltigkeit und ein angenehmes Miteinander sind mir besonders wichtig und werden in unserem Haushalt täglich vorgelebt. Genau wie meine Leidenschaft fürs Gärtnern und Schreiben.

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